Mutterschutz?

Nun sind es nur noch ein paar Wochen bis zum errechneten Geburtstermin, in Deutschland würde demnächst der Mutterschutz beginnen. Nicht so in Schweden. Mutterschutz, wie man das aus Deutschland kennt, also dass die werdende Mutter vor und nach der Entbindung insgesamt 14 Wochen von Arbeit befreit ist und dafür ein Mutterschaftsgeld von Krankenkasse und Arbeitgeber bekommt, das kennt man hier überhaupt nicht. Bis vor einem Jahr oder so, gingen schwedische Frauen offiziell bis zum Entbindungstag zur Arbeit. Natürlich war das nicht mehr sinnvoll, immer mehr Frauen liessen sich krankschreiben oder nahmen unbezahlten Urlaub, da sie die Arbeit einfach nicht mehr effektiv durchführen konnten. Selbst sitzen am PC kann schmerzhaft sein, es muss ja nicht immer körperlich harte Arbeit sein, die anstrengt. Mal abgesehen davon, dass viele Frauen gegen Ende ja wirklich nicht mehr viel anderes im Kopfe haben und nicht mehr richtig konzentriert arbeiten können. Nun wurde in Schweden eingeführt, dass die Frauen sich schon vor der Entbindung Elterntage anrechnen lassen dürfen. Damit gibt es weniger Krankschreibungen aber die Tage, die sie vor der Geburt nimmt, fallen dann danach leider weg. Insgesamt wird also dem Kind eher was genommen, als dass die Frau oder die Familie im Ganzen was gewonnen hätte. Das wird allerdings schon als fortschrittlich angesehen...
Ich habe den Vorteil, dass ich jetzt schon recht flexibel arbeiten kann und werde daher einfach schauen wie lange das geht. So lange wie möglich möchte ich die Arbeit fortsetzen, mal sehen wie das wird. Danach möchte ich ebenfalls relativ schnell wieder in die Arbeit einsteigen, denn erstens kann ich mir ganz raus nicht mehr vorstellen, zweitens ist es schwer möglich. Meine Deutschkurse laufen ja und auch im Büro möchte ich nicht zu lange fehlen. Allerdings werde ich vermutlich nur sehr wenig arbeiten, das hängt ja auch stark davon ab wie das Kind so drauf ist. Nun gilt es bei der Kommune herauszufinden, wie lange die Grossen in der Betreuung bleiben dürfen. Sobald ein Baby kommt, haben sie eigentlich nur noch ein Anrecht auf 15 Stunden in der Woche. Dabei ist das schwedische System meiner Meinung nach relativ ungerecht. Entweder man bekommt den Kindergarten kostenlos (allgemeiner Kindergarten) und dann darf das Kind nur noch 5 mal in der Woche für 3 Stunden kommen. Kein Essen und kaum noch Zeit für Aktivitäten mit den Freunden. Und viel Stress für die Familie. Das lohnt wirklich kaum, zumal mit Baby die Hin- und Herfahrerei. Oder man wählt die Variante, dass man was zahlt, dann darf das Kind tatsächlich zum Essen bleiben (aber nicht weil man für das Essen zahlen würde, das darf man nämlich im anderen Fall nicht, wäre ja ungerecht). Das Kind hat aber trotzdem nicht mehr Recht auf mehr Stunden. 15 Stunden in der Woche. Man kann es aber dann auf 3x5 Stunden verteilen. Das lohnt sich sowohl für die Familie und das Kind mehr. Trotzdem sind die Kinder teils von Dingen ausgeschlossen und nicht alle finden das so cool plötzlich daheim zu sein, mit Eltern, die sich um ein Baby kümmern.
Das alles geht aber ja, wenn man es mal verstanden hat. Schwieriger wird es, wenn man schon arbeiten möchte, obwohl man mit dem Baby daheim ist. Darunter fällt Arbeit oder auch der Besuch eines Kurses (Fernstudium oder Schule). Man könnte ja Familie oder Freunde haben, die sich um das Baby kümmern oder es tun, wenn das Baby pflegeleicht ist und viel schläft. Damit fällt man aber aus dem geregelten System raus und das verwirrt. Niemand weiss genau wie und ob das überhaupt geht. Theoretisch, so sagt mein Gerechtigkeitsempfinden, und das vieler Schweden auch, müssten damit die Grossen wieder ein Anrecht auf längere Betreuung haben. Vorgesehen ist es aber nicht. Daher müssen wir uns nun durch den Dschungel kämpfen und erst mal verstehen was nun gilt. Ich dachte schon, dass es an mir liegt, wegen der Sprache oder so. Aber je mehr ich mit Schweden spreche, desto mehr merke ich, dass die ebenso wenig davon verstehen und genauso irritiert sind.
Nun werde ich wohl nächste Woche mal zu einem Termin bei der Kommune gehen und mich beraten lassen, bzw. mir erklären lassen was gilt und wie wir das machen. Man will ja auch keine Fehler machen, als Ausländer doppelt nicht.

a brief guide to life

leider auf Englisch... wer mag's übersetzen?

Thich Nhat Hanh’s quote is the shortest guide to life you’ll ever need: “Smile, breath, and go slowly."

If you live your life by those five words, you’ll do pretty well. For those who need a little more guidance, I’ve distilled the lessons I’ve learned (so far) into a few guidelines, or reminders, really.

And as always, these rules are meant to be broken. Life wouldn’t be any fun if they weren’t.

a brief guide to life

less TV, more reading
less shopping, more outdoors
less clutter, more space
less rush, more slowness
less consuming, more creating
less junk, more real food
less busywork, more impact
less driving, more walking
less noise, more solitude
less focus on the future, more on the present
less work, more play
less worry, more smiles
breathe



sooo wahr.

gefunden auf zenhabits

Erster Schultag

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...unser Großer kommt in die Schule!!!

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